Letter from Dr Carl Freiherr Auer von Welsbach to Prof. Dr. Wilhelm Prandtl

A letter from Dr. Ing. Carl Freiherr Auer von Welsbach, Schloss Welsbach, Meiselding, Kärnten, now Carinthia, Austria, to Prof. Dr. Wilhelm Prandtl dated 22nd November 1926.

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1 item
Identifier:
MS/1012/04
Access:
Open Access
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Dr. Dr. Ing. Carl Freiherr Auer von Welsbach
Schloss Welsbach
Post Meiselding, Kärnten.

22. November 1926.

Hochgeehrten Herr Professor !

Das negative Ergebnis der röntg. spekt.
Prüfung, für deren Vornahme ich bestens danke, hat micht [t crossed through by hand]
nicht überrascht. Ich bin heute mehr als je davon über =
zeut, dass 61 in den Nd – Sm – Fraktionen nicht ent =
halten ist. In der Jubiläumsausgabe der Chemiker – Zei =
tung werde ich über meine Arbeit auf diesem Gebiete
einen kurzen Bericht veröffentlichen.

Die gründliche Abfuhr, die Sie den Entdeckern
des „ [quote marks are at bottom of line] Jl ” haben zu Teil werden lassen, habe ich mit vie =
lem Vergnügen gelesen.

Von meinen selteneren Präparaten, deren Menge im
Laufe der Jahre infolge der vielen Abgaben schon etwas
schmal geworden ist, werde ich Ihnen gerne Proben zur Ver =
fügung stellen. Nur bitte ich mir zu sagen, wieviel Sie
von den einzelnen Elementen für Ihre Versuche benötigen.


p. 2

Von Ihren Präparaten wäre es mir lieb einige
Gramm kryst. Pr – sulfat und Y – sulfat zu erhalten; von
den übrigen benötige ich nichts; ich bin damit reichlick
versorgt.

Mit den besten Grüssen
Ihr ergebener

Auer
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